Das Posaunenquartett bestehend aus Max Schmidt, Peter Westhoff, Fabienne Schoppmeier und Jonas Niehaus (allesamt Studenten oder Absolventen der Musikhochschule oder des Instituts für Musikpädagogik) lädt sie ein zu einer Reise, welche ihre Anfänge in der musikalischen Renaissance nimmt. Bereits zur Zeit des 30-Jährigen Krieges spielt die Posaune als nahezu einziges intonatorisch rein und chromatisch zu spielendes Blasinstrument eine wichtige Stellung in der Musikgeschichte ein. Da die in dieser Zeit zu Munition verarbeiteten großen Orgelpfeifen fehlten, trat die Posaune spätestens ab hier ihren musikalischen Siegeszug im sakralen Raum an. Von dort entwickelte sie sich als Chorinstrument, zur Orientierung der Sänger, als Kammermusik-Allrounder, über die Militärmusik hin zur Sinfonik, in welcher sie spätestens ab Beethoven ihren regelmäßigen Einsatz findet. Dieser widmete ihr auch direkt ein eigens komponiertes, kammermusikalisches Quartett. Neben der professionellen Musikwelt eroberte die Posaune auch die Amateurmusik im Sturm. Ob zum Lobe Gottes in der Posaunenchorbewegung oder zur Stärkung der Gemeinschaft in der englischen Brass Band Szene eingesetzt, überall findet ihr Klang besondere Anerkennung. Und so scheint es nur logisch, dass die Posaune auch die Welt des Jazz und alle ihm nachfolgenden Popularmusik-Stile im Sturm erobert. So vielseitig einsetzbar, ganz egal ob solistisch, kammermusikalisch, im Orchester, der Bigband oder welcher Besetzung auch immer ist wohl wirklich nur ein Instrument und das versuchen wir ihnen hier etwas näher zu bringen. 

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